FDP/BZD gegen überflüssige Ausgaben für Repräsentations-Posten

Gleich zum Start des neuen Kreistags hat die Mehrheit von AfD, CDU, Grünen, Linken, SPD, UWG  gegen die Stimmen allein der FDP/BZD-Kreistagsfraktion schon die erste überflüssige Ausgabe von Steuermitteln  für einen überflüssigen Posten beschlossen, der an die Grünen geht: Der Kreis Wesel gönnt sich trotz Haushaltsdefizits auf Antrag der Kreistags-GroKo von CDU/SPD/Grünen gleich drei Stellvertreter des Landrats für Repräsentationsaufgaben (mit erhöhten Entschädigungsbezügen und Dienstwagen-Anspruch) - obwohl gesetzlich nur zwei vorgeschrieben sind.

Aber es sollen und wollten auch die Grünen profitieren. Der Stadtrat Duisburg z.B. beschränkt sich fast zeitgleich mit zwei Stellvertretern für Repräsentation (ohne Grüne), obwohl dort weitaus mehr Repräsentationsaufgaben als bei einem behördlich geprägten Verwaltungs-Landkreis anfallen. Die FDP/BZD-Kreistagsfraktion hatte eine Beschränkung des Kreistags auf zwei Posten beantragt und wird auch künftig unabhängig auf einen soliden und sparsamen Umgang mit den Steuermitteln der Kreis-Bürgerschaft achten. Die grüne Kandidatin nahm die Wahl an.