Erfolg für die FDP/BZD: Kreis Wesel steigt aus der Metropolregion Rheinland aus
Die FDP/BZD-Kreistagsfraktion hat sich mit ihrem Antrag zum Austritt des Kreises Wesel aus der Metropolregion Rheinland e.V. durchgesetzt. Der Kreistag hat am 9. Juli 2026 beschlossen, die Mitgliedschaft fristgerecht zum 31. Dezember 2026 zu kündigen. Der Beschluss fiel einstimmig bei zwei Enthaltungen.
Damit wird ein Antrag umgesetzt, den die FDP/BZD bereits im ersten Sitzungszug der neuen Wahlperiode eingebracht hatte. Unser Ziel war von Anfang an klar: In einer angespannten Haushaltslage müssen freiwillige Ausgaben konsequent daraufhin überprüft werden, welchen konkreten Nutzen sie für den Kreis Wesel und seine Kommunen bringen.
Mit dem Austritt spart der Kreis künftig dauerhaft den jährlichen Mitgliedsbeitrag von rund 22.000 Euro. Hinzu kommen Gremien- und Sachkosten, die mit der Mitgliedschaft verbunden sind. Aus unserer Sicht ist das ein sinnvoller und unbürokratischer Beitrag zur Haushaltskonsolidierung, denn gleichzeitig werden weder gesetzliche Pflichtaufgaben noch konkrete Leistungen für die Bürgerinnen und Bürger eingeschränkt.
Die Interessen des Kreises in regionalen und überregionalen Fragen werden bereits über bestehende Strukturen wahrgenommen, insbesondere über den Regionalverband Ruhr, den Landkreistag NRW und weitere interkommunale Zusammenschlüsse. Eine zusätzliche freiwillige Mitgliedschaft muss deshalb einen entsprechenden Mehrwert bieten. Diesen sah die FDP/BZD angesichts der Kosten nicht mehr. Mit dem Austritt wird aus unserer Sicht eine überflüssige Doppelstruktur beendet.
22.000 Euro mögen im Gesamthaushalt zunächst nach einem kleinen Betrag klingen. Doch Haushaltskonsolidierung beginnt damit, jeden einzelnen Euro auf seinen tatsächlichen Nutzen zu überprüfen. Gerade für die kreisangehörigen Kommunen zählt jeder eingesparte Euro, denn letztlich wird der Kreishaushalt über die Kreisumlage von den Städten und Gemeinden mitfinanziert. Mit dem Austritt aus der Metropolregion Rheinland leistet der Kreis damit einen konkreten und unbürokratischen Beitrag zur Haushaltskonsolidierung, ohne Leistungen für die Bürgerinnen und Bürger einschränken zu müssen.
Für die FDP/BZD ist der Beschluss deshalb mehr als nur eine einzelne Einsparung. Er zeigt, dass sich konsequente Sacharbeit auszahlt. Unser Antrag wurde frühzeitig gestellt, nachvollziehbar begründet und nun vom Kreistag beschlossen. Sparen darf nicht nur angekündigt werden, es muss auch konkret umgesetzt werden.
Wir werden daher auch künftig genau hinschauen, wo Ausgaben reduziert, Doppelstrukturen beendet und freiwillige Leistungen kritisch hinterfragt werden können. Unser Kurs bleibt klar: Prioritäten setzen, Einsparpotenziale nutzen und die finanziellen Spielräume des Kreises und seiner Kommunen schützen.